Maßketten · statistische Toleranzrechnung

Toleranzkette berechnen

Lineare Maßketten mit Worst-Case-Toleranz, RSS und reproduzierbarer Monte-Carlo-Simulation analysieren. ISO-286-Toleranzklassen können direkt aus dem validierten Passungskern übernommen werden.

Σ1D
01

Maßkette

Positive Maße vergrößern, negative Maße verkleinern das Schließmaß.

MaßFrei wählbare Bezeichnung des Maßketten-Glieds, zum Beispiel Gehäusebreite, Distanzring oder Lagersitz. Eindeutige Namen erleichtern die spätere Kontrolle der aufgelösten Einzelmaße.+/−Wirkungsrichtung im Schließmaß: Plus vergrößert, Minus verkleinert das Ergebnis. Beispiel: A − B ergibt für A = 20 mm und B = 8 mm ein Schließmaß von 12 mm.NennmaßTheoretisches Grundmaß ohne Abweichung. Die Toleranz wird anschließend relativ zu diesem Wert angewendet; beispielsweise 20 mm mit −0,1/+0,2 mm.QuelleManuell verwendet die eingegebenen Abmaße. ISO 286 liest unteres und oberes Abmaß einer unterstützten Klasse direkt aus dem validierten ISO-286-Core.ToleranzBei manueller Eingabe stehen links das untere und rechts das obere Abmaß in Millimetern. Beispiel ±0,1 mm wird als −0,1 und +0,1 eingegeben. Bei ISO 286 sind Merkmal und Klasse anzugeben, etwa Innenmaß H7 oder Außenmaß h6.VerteilungStatistisches Modell des Istmaßes. Normal: typische zentrierte Fertigung, standardmäßig liegen die Toleranzgrenzen bei ±3σ. Gleich: jeder Wert innerhalb der Grenzen ist gleich wahrscheinlich. Dreieck: Werte nahe der Mitte sind wahrscheinlicher. Ein eigener σ-Wert überschreibt die automatische Ableitung.
mm
mm
mm
Simulation und Zielbereich
02

Analyse

Σ

Maße festlegen und Analyse starten.

Worst Case

Sichere Grenzfälle

Alle Einzelmaße werden gleichzeitig in ihrer ungünstigsten Grenzlage kombiniert. Das Verfahren benötigt keine Annahme über Verteilungen.

RSS / Monte Carlo

Statistische Prognose

RSS setzt unabhängige Maße voraus. Monte Carlo bildet die gewählten Verteilungen ab; Korrelationen, Prozessdrift und Messunsicherheit sind in Version 1.0 ausdrücklich nicht enthalten.